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Ein Tag beim Radio

Fach-Chinesisch übersetzt


Bei unserem Besuch in den Antenne Bayern Studios (UC 31, S. 26/27) lernten wir nicht nur viel über das Studio und die Arbeit der Moderatoren, sondern beschäftigten uns auch mit einigen Begriffen, die beim Radio häufig fallen. Hier haben wir euch ein paar wichtige Fachwörter erklärt, damit auch ihr ein kleines Repertoire an „Radisisch“ vorweisen könnt, wenn euch jemand danach fragt. Außerdem findet ihr am Ende der Seite ein paar Links, die für euch interessant sein könnten, wenn ihr euch näher fürs Radio interessiert.


Sendeformen


  • Mod (Moderation):

    Gesprochene Moderation durch den Moderator, z.B. zwischen zwei Musiktiteln

     

  • Omod (Moderation mit Otönen)

    Otöne sind Originaltöne, z.B. ein Ausschnitte aus aktuellen Reden der Politiker. Diese werden oft während der Nachrichten eingespielt und sind generell kürzer als eine Minute, bei längeren Originaltönen spricht man von Interviews.

     

  • Collage (Hook-Collage, Oton-Collage)

    Eine Hook-Collage ist ein Zusammenschnitt des wichtigsten Teils eines Songs, an dem man den Titel sofort erkennt, während eine Oton-Collage sehr vielschichtig sein kann. Sie kann Musik, Otöne, verschiedene Sound-Effekte und sogar Stille beinhalten, die zur Atmosphäre beiträgt. Einzige Einschränkung: Eine Collage enthält keine Moderation!

     

  • Off-Air (Aufgezeichnete Interviews)

    Das Off-Air bietet die Möglichkeit Interviews zu führen und nachträglich zu schneiden, bevor sie gesendet werden. Dadurch umgeht man die Ausstrahlung unangebrachter Aussagen, zu langer Antworten und weniger Interessanter Details, die die Hörer langweilen könnten. Auch Telefonanrufe im Studio werden immer als Off-Air ausgestrahlt, haben aber einen eigenen Namen, nämlich TI (Telefon-Interview).

     

  • vorproduzierte Elemente (Jingle, Bumper, Stinger, Musikbett, Opener, Donut, Drop in, Station ID)

    Allgemein verwendet man vorproduzierte Elemente für die Übergänge zwischen verschiedenen Songs oder Programmen. Auch im während einer Moderation läuft im Hintergrund oft Musik, die den sprunglosen Wechsel zum nächsten Titel ermöglichen soll, oder ein Merkmal der Sendung darstellt. So läuft beispielsweise während den Verkehrsnachrichten immer die gleiche Melodie im Hintergrund, durch welche der Hörer das Programm sofort erkennt.



Weitere Begrifflichkeiten:


Der „Three-Elements-Break“


Der „Three-Elements-Break“ ist eine Art Überleitung von einem Lied zur Moderation oder auch für die Abmoderation zum nächsten Titel. Gleichzeitig erfüllt erfüllt er aber auch noch einige nützliche Nebeneffekte: Zum Einen kann man sehr viele verschiedene Elemente einbauen, wie zum Beispiel die Uhrzeit, den Wochentag, den Titel des gespielten Songs, den Titel des Songs, der danach gespielt wird, den eigenen Namen, den Sendernamen und viele mehr, was eine nützliche Information für den Hörer und Werbung für den Sender darstellen kann. Zum Anderen hilft die kurze Phase, in der die Elemente genannt werden, dem Moderator seine Gedanken für den Rest seiner Moderation noch schnell zu ordnen.



Hilfreiche Links zum Thema:


Antenne Bayern

Radioszene

Radioschule

World Radio Network

Radiopannen

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